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Pastoraler Raum Trier

Katholische Kirche in und um Trier.

Herzlich willkommen im Pastoralen Raum Trier!
Rund 80.000 Katholiken in zehn Pfarreien(-gemeinschaften) bilden gemeinsam die katholische Kirche in und um Trier.

Wir sind ein großes Netzwerk aus Gruppen, Gemeinden und Initiativen, die die ganze Vielfalt des kirchlichen Lebens zeigen. Dazu gehören auch die vielen kirchlichen Einrichtungen wie Kitas, Pflegeheime, Obdachlosenunterkünfte, die jeden Tag die christliche Nächstenliebe in ihrem Handeln zeigen. Überall, wo Menschen zusammenkommen und ihren Glauben teilen und leben, bilden sich solche "Orte von Kirche".

Der Pastoralen Raums bietet die Plattform für Vernetzung, stößt neue Ideen an und unterstützt die Menschen in und um Trier.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Menschen, Pfarreien, Gemeinden, Orte, Projekte, Ideen und Veranstaltungen in unserem Gebiet.

Veranstaltungen im Pastoralen Raum

  • August - November 22 | Gedenken an Schwester Mirjam Michaelis - Josefsstift

    Einladung zum Gedenken des 80. Todestages von

    Sr. Mirjam Michaelis, Schwester vom hl. Josef Trier, Opfer von Auschwitz

     „Beten Sie, ich gehe jetzt leiden“ 
    (Sr. Mirjam Michaelis)

    Am 9. August 2022 gedenken die Schwestern von hl. Josef in Trier - des 80. Jahrestages des Todes ihrer Mitschwester MIRJAM (Else) MICHAELIS in den Gaskammern des Konzentrationslagers Auschwitz. Unser Gedenken schließt die vielen Menschen ein, die ebenfalls ihr Leben durch das NS-Regime verloren haben. Aus diesem Grunde laden wir herzlich ein, an unserem Gedenken im Gottesdienst teilzunehmen:

    Am 09. August 2022 um 15:00 Uhr; Kapelle St. Josefsstift Trier, Zelebrant Prof. em. Dr. Martin Lörsch 
    und im Anschluss gemeinsam gegen 16:15 Uhr die Ausstellung „Mirjam und Edith - durch die Nacht zum Licht“ an der Außenmauer des Josefsstifts zu eröffnen.

    Die Ausstellung wurde konzipiert von Diakon Dr. Ernst Schneck, Trier, in Zusammenarbeit mit Matthias Spartz von der Arbeitsgemeinschaft Frieden, Trier und den Josefsschwestern Trier. Anschließend besteht die Möglichkeit im Klostergarten des Josefsstifts ins Gespräch zu kommen.

    Auch zu den weiteren Veranstaltungen, die wir in diesem Gedenkjahr mit vielen Begleiter*innen/Unterstützer*innen vorbereitet haben laden wir herzlich ein:

    Samstag, den 10. September 2022 Beginn:15 Uhr.

    Rundgang “Mirjam und ihre Schwestern"  gemeinsam mit dem Polyhymnia Frauenchor. Der Rundgang beginnt beim Friedens- und Umweltzentrum der AG Frieden, Pfützenstr.1, Trier und endet am Josefsstift, Franz-Ludwig-Str.7, Trier. Anschließend laden wir Sie zum Austausch und Verweilen in den Klostergarten ein. Der Rundgang wurde konzipiert von Thomas Zuche (Arbeitsgemeinschaft Frieden, Trier).

    Freitag, den 21.Oktober  von  19:00 bis ca. 20:30 Uhr, Josefsstift

    “Es ist Zeit aufzustehen  - Was Mirjam uns heute sagt”   

    Ein “biblischer” Abend mit Sr. Scholastika Jurt OP; Generalpriorin der Arenberger Dominikanerinnen und abschließendem “Pilgerweg” zur Kapelle mit dem Mirjamlied und Segensgebet.

    Freitag, den 4. November 2022 um 10:00 Uhr Josefsstift

    "Aktueller Antisemitismus in der Region Trier"

    Referent: Thomas Kupczik, Missionarisches Team VB Trier; Pastoralreferent im Pastoralen Raum Trier/ Vorsitzender "Für Buntes Trier - gemeinsam gegen Rechts e.V.

  • 29.09.22 | Interreligiöses Friedensgebet am Engel der Kulturen (Brotstr./ Fahrstr./ Neustr.) 18.00 Uhr

    Gemeinsam beten Christ*innen, Moslems, Jud*innen und Bahai für den Frieden in der Welt und setzten ein Zeichen für das vielfältige und friedliche Miteinander der Religionen.

  • 30.09.22 | Info-Aktion zum Tag des Flüchtlings, 13.00 - 16.00 Uhr Hauptmarkt

    Ein breites Bündnis von Organisationen, die Flüchtlingsberatung und politische Arbeit zum Thema Asyl leisten, veranstalten am Tag des Flüchtlings eine Info-Aktion zur Situation von Geflüchteten in Trier und in Europa. Unter dem Motto der Interkulturellen Woche "#offen geht" setzen sie sich für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten ein. Ausstellungen, Infostände, Interviews und Musik regen an diesem Nachmittag auf dem Hauptmarkt dazu an, sich mit der Situation von Geflüchteten zu interessieren.

  • 30.09.22 | Workshop „Unser Advent 2022 mit Lateinamerika – Initiativen für Kranke dort und bei uns“ 17.00 Uhr

    Einladung zu Begegnung mit Partnern aus Bolivien, die von den Anstrengungen in Gesundheitsdiensten in Gemeinden und Einrichtungen berichten. Teilnehmende der Begegnungsreise aus Bolivien berichten über ihr Engagement und geben einen Einblick in das Themenfeld Gesundheitspastoral. Tauschen Sie sich darüber aus, wie im Advent die Verbindung zu den Menschen Lateinamerikas gestaltet und das Thema „Gesundsein Fördern“ gestärkt werden kann.

    Workshops „Unser Advent 2022 mit Lateinamerika – Initiativen für Kranke dort und bei uns“
    · Trier, Bischöfliches Generalvikariat, Freitag, 30.9.2022, 17 Uhr
    · Online-Workshop, Montag, 26.9.2022, 18 Uhr

  • 30.09.22 |Kochen mit geretteten Lebensmitteln - für Familien. 17 - 20.00 Uhr Remise Ehrang

  • 01.10.2022, 18.30 Uhr | Friedensgebet in der Konstantin-Basilika (Caspar-Olevian-Saal)

    Immer am 1. Samstag im Monat lädt der Ökumenische Arbeitskreis in Trier zum Friedensgebet ein - abwechselnd in der Liebfrauenbasilika (ungerade Monate) und in der Ev. Kirche zum Erlöser / Konstantinbasilika (gerade Monate).

  • 01. - 03.10.2022 | 3 tägige Busreise "Auf den Spuren des Hl. Gangolf und weiterer Trierer Heiligen in Lothringen"

    Auf den Spuren des Hl. Gangolf und weiterer Trierer Heiligen in Lothringen - 3-tägige Busreise 01.10. - 03.10.2022

    Veranstalter: Pfarrei Liebfrauen im Pastoralen Raum Trier
    Geistliche Leitung: Pfarrer Dr. Markus Nicolay

     

    Weitere Details zur Reise finden Sie unter folgendem Link:
    http://<wbr />liebfrauen-trier.de/index_htm_<wbr />files/Wallfahrt%20auf_den_<wbr />Spuren_des_Hl._Gangolf.pdf

  • 7.10.2022 | Taizegebet, regelmäßig am ersten Freitag im Monat, 19 Uhr, St. Agritius

    Taizegebet in St. Agritius

  • 15. - 16.10.2022 | Achtsam Pilgern von Echternach nach Trier auf dem Jakobusweg

    Achtsam Pilgern

    Ein Ziel vor Augen, den Weg mit all seinen Schönheiten, Ungewissheiten, Besonderheiten und Herausforderungen unter den Füßen, immer wieder neu die Prüfung, was an Proviant und Ausrüstung wirklich erforderlich und was nur Ballast ist, was lähmt und was beflügelt, den körperlichen und mentalen Grenzen zu begegnen und daran zu reifen, die Mitpilgernden als Bereicherung und Herausforderung zu erleben und bei all dem sich selbst, auch in der Kürze der Zeit zu begegnen.


    Die erfahrenen Pilger Markus Nicolay und Marianne Giesert werden sie begleiten. Markus Nicolay ist katholischer Priester. Der Sekretär der St. Jakobusbruderschaft Trier hat bereits dreimal Rom, zweimal Santiago de Compostela und einmal Jerusalem mit dem Fahrrad erreicht. Marianne Giesert ist als Geschäftsführende Gesellschafterin beim Institut für Arbeitsfähigkeit tätig. Als Coach und Supervisorin kennt sie sich mit dem Aufbau von Ressourcen besonders gut aus.

    Hinweis:
    Falls Sie eine Übernachtung vor dem 15.10.2022 benötigen, können Sie sich selbstständig ein Zimmer im Gasthaus Sonnen buchen (https://www.gasthaus-sonnen.de/) 

     

    hier der digitale Link zur Anmeldung:

    https://www.arbeitsfaehig.<wbr />com/de/1,seminare/604,achtsam-<wbr />pilgern.html

  • 21.10.2022 |"Es ist Zeit aufzustehen - Was Mirjam uns heute sagt", 19:00 bis ca. 20:30 Uhr, Josefsstift

    Ein “biblischer” Abend mit Sr. Scholastika Jurt OP; Generalpriorin der Arenberger Dominikanerinnen und abschließendem “Pilgerweg” zur Kapelle mit dem Mirjamlied und Segensgebet.

  • 29.10. - 6.11.2022 | Woche der Stille

    Der Stille Raum geben
    Die Woche der Stille 2022 lockt mit unterschiedlichsten Erfahrungsräumen
    „Liebevoll…, vielfältig…, entspannend…, berührend…, inspirierend…, belebend…, außergewöhnlich…,
    tiefgründig…, weitend…, wohltuend…, anregend…, beruhigend…, einfallsreich…, genussvoll…“ – Das
    sind nur einige Rückmeldungen, die die rund 800 Teilnehmenden im vergangenen Jahr nach der
    Woche der Stille gegeben haben. Auf diesem Hintergrund freuen wir uns als Initiativgruppe auch in
    diesem Jahr wieder bekannte und neue Erfahrungsräume der Stille vom 29. Oktober bis 6. November
    für Menschen in und um Trier eröffnen zu können.
    Experimentelle Musik, Stille Lichter, Kraftvolle Wanderungen, Texte und Töne, Tanz der Stille,
    königliche Kreationen, Baumbegegnungen, Achtsamkeitsübungen, leise Klänge, kreatives Schreiben
    sind nur einige Hinweise auf die Vielfalt der Impulse und Angebote in dieser Zeit.
    Ermöglicht werden diese Erfahrungen durch Menschen und Gruppen, die ehrenamtlich der Stille auf
    ihre Art und Weise Raum geben.
    Gönnen Sie sich ihre Stillemomente und informieren sie sich unter www.stille-in-trier.de

  • 04.11.2022 | "Aktueller Antisemitismus in der Region Trier", 10.00 Uhr Josefsstift

    Antisemitismus gibt es nicht nur in rechtsextremistischen Kreisen. Insbesondere durch die Anti-Corona-Proteste wurden in den letzten Jahren klassisch antisemitische Narrative verbreitet. So wird in diesen Kreisen immer wieder der Name des jüdischen Milliadärs George Soros genannt, dem unterstellt wird, die Weltherrschaft anzustreben. Oder es wird der Holocaust verharmlost (siehe Bild nebenan).

    Es gibt aber auch den ganz alltäglichen Antisemitismus: „In der 10. Klasse hörte ein Mitschüler, dass ich jüdisch bin. Daraufhin begrüßte er mich mehrere Wochen lang mit dem Hitlergruß und einem symbolisierten Hitlerbärtchen. Obwohl es die Lehrerin und auch die ganze Klasse mitbekam, schritt niemand ein. Die anderen Mitschüler fanden die Situation nur lustig.“

    Referent: Thomas Kupczik, Pastoralreferent im Pastoralen Raum Trier, Vorsitzender des Vereins "Für ein Buntes Trier - gemeinsam gegen rechts e.V."

  • 4.11.22 | Kochen mit geretteten Lebensmitteln - für Familien. 17-20.00 Uhr Remise Ehrang

  • 13.11.2022 | Erinnerungsgottesdienst, 15 Uhr, St. Augustinus

  • 27.11.22 | Bundesweite Eröfffnungsfeier der Adveniat Aktion 10.00 Uhr im Trierer Dom

    Die Eröffnungsfeier der Adveniat-Aktion wird am 1. Advent-Sonntag, 27. November in Trier stattfinden. Sie beginnt mit dem Gottesdienst um 10 Uhr im Trierer Dom und wird mit der Feier in St. Maximin fortgesetzt. Gäste aus Bolivien und Guatemala, die im Gesundheitsdienst in ihren Diözesen tätig sind, und Mitarbeitende aus dem Gesundheitsbereich in unseren Gemeinden werden bei der Feier mitwirken. Die Landesregierungen, Abgeordnete und gesellschaftliche Repräsentant*innen werden eingeladen, mit ihren Beiträgen zur gemeinsamen, globalen Herausforderung „Gesundsein Fördern“ beizutragen.

    Die Eröffnungsfeier wird der Start für Initiativen und Veranstaltungen zur Adveniat-Aktion in den Pfarreien und Einrichtungen im Bistum sein. Alle Akteure bei Initiativen in den Gemeinden, in Einrichtungen und die haupt- und ehrenamtlichen Mitwirkenden in Initiativen der Bolivienpartnerschaft und der Eine-Welt-Arbeit sind herzlich eingeladen, an der Eröffnungsfeier teilzunehmen. In der Feier wird die Aktionskerze übergeben und ausgesandt.

    Anmeldungen zur Eröffnungsfeier bitte an die Diözesanstelle Weltkirche senden: E-Mail weltkirche@bistum-trier.de oder Telefon 0651 7105-398

"Gehen wir los"

Offizieller Auftakt: Fest der Begegnung im Pastoralen Raum Trier

Bericht von Simone Bastreri, Bischöfliche Pressestelle

Trier – Ob aus Ehrang, Trierweiler, Heiligkreuz oder dem Ruwertal; ob Pfarrei, katholische Kita oder Caritas-Mitarbeitende: Viele Menschen haben sich am 21. Mai auf den Weg zur Abtei Sankt Matthias gemacht, um dort gemeinsam die Eröffnung des Pastoralen Raums Trier zu feiern – der neuen Struktureinheit, nach der das Bistum Trier künftig aufgeteilt sein wird.

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Weihbischof Franz Josef Gebert die Gläubigen in der bis auf den letzten Platz besetzten romanischen Basilika von Sankt Matthias. Mit der Bistumssynode damals sei der Auftrag ergangen, neue Struktureinheiten im Bistum zu bilden, die vernetzter arbeiten und einzelne Orte von Kirche fördern sollen. Man habe viel gerungen und nicht bei jedem seien die Pläne auf Gegenliebe gestoßen. Der Pastorale Raum, in dem die Pfarreien kooperieren, verstehe sich explizit nicht als überwachende, zentralistische Einheit, die etwas von oben ausgieße, sondern als ein Netzwerk aus vielen Quellen und Brunnen kirchlichen Lebens, die es zu verknüpfen gelte. Diese Aufgabe obliege dem neuen Leitungsteam, das Gebert noch einmal vorstellte: Markus Nicolay, mit 55 Jahren der Älteste im Bunde, Pfarrer der Innenstadtpfarrei Liebfrauen, und von 2007 bis 2011 Pfarrer in Ehrang, war ab 2011 Priesterreferent im Bischöflichen Generalvikariat. Die aus Trier stammende Edith Ries, 51, ist Religionspädagogin und Gemeindereferentin und war maßgeblich an der Synodenumsetzung beteiligt. Dennis Nathem, 28, der aus Trier-Feyen kommt, ist studierter Betriebswirt und war im Bereich Marketing und PR selbstständig.

Nicolay hieß zunächst alle verschiedenen Gruppen in dem vollen Gotteshaus willkommen – von der polnischen muttersprachlichen Gemeinde bis hin zu Vertreterinnen der Kindertagesstätten und Schulen, Ordensleute, Bewohnerinnen und Bewohnern katholischer Alteneinrichtungen oder den Gläubigen aus den zehn Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften sowie der Katholischen Gehörlosengemeinde Trier und den muttersprachlichen Gemeinden, aus denen der Pastorale Raum sich zusammensetzt. In der Predigt, die das Leitungsteam abwechselnd vortrug, sagte Nicolay: die Tageslesung von Paulus und Timotheus passe auch auf den Aufbruch im neuen Pastoralen Raum. Die beiden Jünger hätten sich aufgemacht, um Jesu Botschaft zu verkünden – seien aber vielerorts auf taube Ohren und Desinteresse gestoßen, bis sie nach einer nächtlichen Vision Paulus nach Mazedonien übersetzten und dort ihr Glück versuchten. „Wir alle sind der Pastorale Raum Trier, wir sind gemeinsam unterwegs, immer die Frage stellend, wozu wir Kirche sind und was die Menschen brauchen“, so Nicolay. Dazu bedürfe es Mut, die Kirche auch zu verändern und die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen“, fügte Ries hinzu. Wer Neues versuche, ecke auch mal an, sagte Nathem. Die wichtige Frage sei daher, wie es gelingen könne, mit den Menschen in Austausch und ins Gespräch zu kommen. „Wir brauchen das Wir, die Augenhöhe. Gehen wir Los!“. 

Wie bunt und vielfältig das katholische Leben trotz schwindender Zahlen noch ist, zeigte das anschließende Begegnungsfest auf dem Hof der Benediktinerabtei. So waren etwa die Bistumsschulen St. Maximin und St. Josef vertreten, das missionarische Team Trier, der Ausbildungsladen „Einzigart“ des Trierer Caritasverbands, oder die Caritas-Werkstätten für psychisch behinderte Menschen.

Krieg in der Ukraine

  • Osterfest ukrainischer Geflüchteter in Trier

    ???????? Frohe und gesegnete Ostern! ????????

    Gemeinsam mit der Nestwärme e.V. und dem „Netzwerk Liebfrauen hilft“ haben wir am vergangenen Sonntag in St. Antonius ein Osterfest für Menschen aus der Ukraine organisiert. Die orthodoxe Kirche und auch die ukrainische katholische Kirche feiert ihr Osterfest eine Woche später.

    Wir sind dankbar über einen bewegenden Nachmittag, mit vielen Gesprächen, Musik, und dem Gefühl, dass die Gemeinschaft Halt geben kann.

    Wie denken weiterhin an euch alle und beten für Frieden in eurem Land!

    Danke an alle, die mitgewirkt haben - ein tolles Zeichen! ????

    Pastoralreferentin Katja Bruch

  • Friedensgebete

    Ökumenisches Friedensgebet: Konstantinbasilika und Dom/Liebfrauen im Wechsel

    Immer am 1. Samstag im Monat lädt der Ökumenische Arbeitskreis in Trier zum Friedensgebet ein - abwechselnd in der Liebfrauenbasilika (ungerade Monate) und in der Ev. Kirche zum Erlöser / Konstantinbasilika (gerade Monate), jeweils 18:30 Uhr

    In den Pfarreien und Institutionen

    Im Raum Trier finden verschiedene Friedensgebet statt. Einige sind hier aufgelistet:

    Pfarrei St. Helena, Trier-Euren

    Mittwoch 19 Uhr, Pfarrkirche St. Helena: 4. und 18. Mai, 8. Juni, 6. Juli

    Kirche Herz-Jesu, Sant‘ Egidio-Gemeinschaft

    Jeden Mittwoch um 19 Uhr.

    Friedensgebet am Telefon - "sredna Betphon"

    Jeden Mittwoch, 8 Uhr, Morgengebet am Telefon
    https://sredna-herzjesu.de/morgengebet/

    und Dienstag, 19 Uhr, Abendgebet am Telefon
    https://sredna-herzjesu.de/abendgebet-am-betphon/

    Friedensgebet organisieren

    Material gibt es auf www.weltkirche.bistum-trier.de/ukraine/

  • Es ist Krieg. Ein ratloser Psalm.

    Es ist Krieg. Ein ratloser Psalm.

    Aufgeschreckt bin ich, Ewiger, reibe mir zitternd die Augen, 

    ein Traum muss es sein, ein schrecklicher, ein Alptraum.

    Entsetzt höre ich die Nachrichten, kann es nicht fassen,

    Soldaten marschieren, kämpfen und sterben. Es ist Krieg.

    Der Wahn eines Mächtigen treibt sie zu schändlichem Tun,

    mit Lügen hat er sie aufgehetzt, mit dem Gift seiner Hassreden.

    In den Kampf wirft er sie, missbraucht ihre Jugend, missbraucht ihre Kraft,

    erobern sollen sie, töten sollen sie, sein Befehl ist eiskalt.

    Seine Nachbarn hat er zu Feinden erklärt, ein Zerrbild gemalt,

    in den dunkelsten Farben seiner wirren Machtphantasien.

    Niemand wagt ihm zu widersprechen, seine Claquere halten still,

    ein Marionettentheater umgibt ihn, das er höhnisch bespielt.

    Seine Bosheit hat Raffinesse, listig und schamlos geht er voran,

    die Versuche ihn umzustimmen liess er ins Leere laufen,

    umsonst sind sie angereist aus besorgten Ländern,

    Friedensappelle und Warnungen liessen ihn kalt.

    Angst und Schrecken verbreiten sich, blankes Entsetzen,

    wieviele Verletzte wird es geben, wieviel Tote?

    Wann wird die gefrässige Gier des Tyrannen gesättigt sein,

    wann der Blutstrom versiegen, wann die Waffen schweigen?

    Hilflos starre ich auf die Bilder und Meldungen,

    meine Fäuste voll Wut, in meinen Augen regnet es.

    Fahr den Kriegstreibern in die Parade, Ewiger. Allen!

    Leg ihnen das Handwerk, lass sie straucheln und fallen.

    Wecke den Mut und den Widerstand der Rückgrat-Starken,

    lass das Volk sich erheben und die Verbrecher entlarven.

    Nicht entmutigen lassen sollen sich alle, die an den Frieden glauben,

    die unverdrossen ihre Stimme erheben, gegen Verführer immun sind.

    Sei unter denen, die nicht schweigen, die nicht wegschauen,

    die nicht achselzuckend sagen, was kann ich schon bewirken.

    Höre unser Beten, unser Schreien, es töne in Deinen Ohren,

    unsere Angst um die Welt unser Kinder und Kindeskinder.

    Sie hast Du uns in die Hände gegeben, Deine Welt ist die unsrige,

    In die die Hände fallen soll sie nicht den Machthungrigen ohne Gewissen.

    Nie werde ich verstehen, warum Du dem allen nur zusiehst,

    Deine Hand nicht eingreift und die Tyrannen zerschmettert.

    Mach Dich gefasst auf meine zornigen Fragen, wenn wir uns sehen werden,

    später, in diesem rätselhaften Danach, Deinem geheimnisumwobenen Himmel.

    Dann will ich Antworten, will Erlösung und endgültigen Frieden,

    jetzt aber will ich nicht aufgeben, zu tun was, ich tun kann,

    damit wir jetzt und auch künftig den Namen verdienen,

    den wir so selbstverständlich als unseren eigenen tragen,

    und ehrlich und glaubwürdig und unverhärtet berührbar,

    als menschlicher Mensch unter menschlichen Menschen leben.     Stephan Wahl

    Einladung zum Ökumenischen Friedensgebet am Samstag 26.2.22 um 15.00 Uhr im Trierer Dom (geändert!) und am 5.3.22 um 16.00 Uhr in der Kirche zum Erlöser / Konstantin-Basilika