Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies. Zur Reichweitenmessung der Seiten nutzen wir eine anonymisierte Statistik, die keine personenbezogenen Rückschlüsse auf Sie zulässt. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Katholische Kirche im Raum Trier

Pastoraler Raum Trier

Herzlich willkommen auf der Webseite der katholischen Kirche im Raum Trier!
Rund 80.000 Katholiken in zehn Pfarreien(-gemeinschaften) bilden gemeinsam den Pastoralen Raum Trier.

Wir sind ein großes Netzwerk aus Gruppen, Gemeinden und Initiativen, die die ganze Vielfalt des kirchlichen Lebens zeigen. Dazu gehören auch die vielen kirchlichen Einrichtungen wie Kitas, Pflegeheime, Obdachlosenunterkünfte, die jeden Tag die christliche Nächstenliebe in ihrem Handeln zeigen. Überall, wo Menschen zusammenkommen und ihren Glauben teilen und leben, bilden sich solche "Orte von Kirche".

Der Pastoralen Raums bietet die Plattform für Vernetzung, stößt neue Ideen an und unterstützt die Menschen in und um Trier.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Menschen, Pfarreien, Gemeinden, Orte, Projekte, Ideen und Veranstaltungen in unserem Gebiet.

Veranstaltungen im Raum Trier

  • 21.+23.+25.11. Ökumenische Bibelwoche zum Buch Daniel, 19.30 Uhr

    Engel, Löwen und ein Lied der Hoffnung, geheimnisvolle Träume und epische Visionen, übermütige Könige und weise Propheten, Feueröfen und Löwengruben – das Danielbuch enthält einige der bildgewaltigsten Geschichten der Bibel. Darüber hinaus stellt es hochaktuelle, sehr menschliche Fragen: Wie lebt man seinen Glauben in der Fremde? Hält Gott auch in Krisenzeiten die Fäden in der Hand? Und wie passen apokalyptische Erfahrungen und die Botschaft von Gottes Fürsorge zusammen?
    An drei Abenden nähern wir uns den Texten dieses Prophetenbuches an und diskutieren miteinander, in ökumenischer Weite, über seine Bedeutung für unser Leben und unsere Zeit. Die einzelnen Veranstaltungen sind offen gestaltet und erfordern keinerlei Vorwissen. Jeder
    Abend ist in sich abgeschlossen. Der Arbeitskreis Ökumene auf Stadtebene lädt herzlich ein.

    1. Abend: Montag, 21.11.2022, 19:30 Uhr: Pfarrheim Liebfrauen, An der Meerkatz
    „Wenn es gut geht“ zu Daniel 1
    Mit Pfr. Markus Nikolay, Marlies Lehnertz-Lütticken, Heinz Valerius und Pfr. Thomas Luxa

    2. Abend: Mittwoch, 23.11.2022, 19:30 Uhr: Gemeindezentrum Heiligkreuz, Arnulfstraße
    „Wenn Gefahren drohen“ zu Daniel 3,24-27 und 6,20-25
    Mit Gemeindereferentin Sylvia Schmitz-Metzler, Gesa Nortmann und Christiane
    Schwickerath

    3. Abend: Freitag, 25.11.2022, 19:30 Uhr: Gemeindezentrum St. Augustinus, Im Treff
    „Wenn einer übermütig ist“ zu Daniel 5,1-5; 17-30
    Mit Pastoralreferent Thomas Kupczik, Dietlind Lindenmeyer, Wilfried Heuser

  • 23.11.2022, 19.00 Uhr | Broadway Filmtheater Trier "Wer wir gewesen sein werden"

    Wie also umgehen mit Trauer?

    Da ich beruflich als Filmemacher arbeite, habe ich angefangen, meine Trauer zu dokumentieren. Zuerst nur für mich, habe ich versucht herauszufinden, wo ich Angi jetzt noch wiederbegegnen kann, nach ihrem Tod. Mit der Zeit wurde aus diesem Projekt ein Film mit Relevanz auch für andere Menschen. Ein Film, wie ich ihn mir gewünscht hätte, als ich im Krankenhaus lag und nicht wusste, was da auch mich zukommt und wie das gehen soll: "Trauern"…

    Der Film mit dem Titel "Wer wir gewesen sein werden" lief im vergangenen Jahr auf vielen Festivals und natürlich habe ich ihn auch anderen Betroffenen vorgestellt. Ich habe zum Glück erfahren dürfen, dass sich viele Menschen in diesem Film wiederfinden, dass er Trost spenden kann und anderen Betroffenen das Gefühl geben, sich weniger allein zu fühlen.

    Daher habe ich den Film nun im Eigenverleih und ohne Gewinnerzielungsabsicht (alle Gewinne werden an Stiftungen gespendet) in die deutschen Kinos gebracht. Ab dem 14.07. ging es los und ich habe eine große Kinotour hinter mir, in der ich in Austausch mit anderen Betroffenen gekommen bin und über den Film und das Thema Tod, Trauer und Liebe sprechen durfte. Die Gespräche waren immer sehr lebhaft und trostspendend.

    Ich arbeite auch mit einigen Trauerstiftungen, wie der Nicolaidis YoungWings Stiftung, dem AGUS e.V. und dem VEID e.V. zusammen, um möglichst viele Menschen und vor allem die richtigen zu erreichen.

    Einen Trailer zum Film können Sie hier sehen: https://youtu.be/PMSxLOTJo5E

    In Trier wird der Film am 23.11.2022 um 19:00 Uhr im Broadway Filmtheater gezeigt. Die Vorführung wird in Kooperation mit dem TrauerNetzwerk Trier, mit anschließendem Gespräch, veranstaltet. 

    Er kann auch helfen, anderen Menschen die eigene Trauersituation etwas näher zu bringen und hoffentlich etwas Empathie erzeugen, auch bei den Angehörigen. Und so schwer das Thema auch ist: Ich kann versprechen, dass der Film sehr friedlich ist und auch Trost spenden kann. Und es ist eine Liebesgeschichte über den Tod hinaus.

    Alle weiteren Termine zur Kinotour und zusätzliche Informationen finden Sie unter: www.wer-wir-gewesen-sein-<wbr />werden.de

     

    Erec Brehmer, Drehbuchautor & Regisseur

    web: www.erecbrehmer.com

     

     

  • 24.11.22 | Diskussionsabend "Assistierter Suizid - eine ethische Herausforderung" 19.30 Uhr Caspar-Olevian-Saal

    Die Frage nach »Hilfe zum Suizid« wird seit Jahren in Deutschland kontrovers diskutiert. Nachdem der Deutsche Bundestag 2015 die geschäftsmäßige Suizidhilfe unter Strafe gestellt hat, urteilte das Bundesverfassungsgericht 2020, dass diese Regelung das Recht auf persönliche Selbstbestimmung zu stark einschränke. Dabei bleibt es fraglich, ob und wie eine autonome Entscheidung eindeutig zu bestimmen ist. Das Bundesverfassungsgericht betonte gleichzeitig, dass kranke und sterbende Menschen nicht dem Zwang zur Rechtfertigung ihres Daseins ausgesetzt werden dürfen. Angesichts der Gerichtsentscheidung befürchten christliche Organisationen und Sozialeinrichtungen eine erhebliche Akzentverschiebung hin zur Ausweitung der organisierten Sterbehilfe. Für notwendig halten sie dagegen einen Ausbau suizidpräventiver Angebote, Angebote gegen Einsamkeit in Alter und Krankheit und Investitionen in hospiz- und palliativmedizinische Konzepte. Und für die christlichen Einrichtungen, ihre  Beschäftigten und auch Angehörigen steht die Frage im Raum, wie sie mit einem demnächst beschlossenen Gesetz und dem Recht auf assistierten Suizid umgehen sollen.

    All diese Themen und Fragen sind Gegenstand der Diskussion “Assistierter Suizid - eine ethische Herausforderung”, die am 24.11.2022 um 19.30 Uhr im Caspar-Olevian-Saal , Willy-Brandt-Platz, stattfinden wird. Als Expert*innen für die Diskussion hat der Arbeitskreis Ökumene in Trier Prof. Ingo Proft, die Sozialrichterin Simin Namini, den Arzt Dr. Walter Gradel und Krankenhausseelsorgerin Anne Pütz eingeladen.  Sie geben zu Beginn einen kurzen Impuls zum Thema und stehen anschließend für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

  • 25.11.22 | Anmeldeschluss für die "Lichtblicke - Denkanstösse für den Advent" per Mail

  • 26.11.2022 - 18.30 Uhr | Ökumenischer Lichterabend

    Gemeinsam mit Trier St. Agritius und Pfarrei Liebfrauen
    Freuen Sie sich auf
    ☆ adventliche Besinnung
    ☆ adventliches Tun
    ☆ adventliches Genießen

     

    Ort: Schwestern vom Heiligen Geist
    Trier-Gartenfeld, Helenenstr. 19, Trier

  • 27.11.22 | Bundesweite Eröfffnungsfeier der Adveniat Aktion 10.00 Uhr im Trierer Dom

    Die Eröffnungsfeier der Adveniat-Aktion wird am 1. Advent-Sonntag, 27. November in Trier stattfinden. Sie beginnt mit dem Gottesdienst um 10 Uhr im Trierer Dom und wird mit der Feier in St. Maximin fortgesetzt. Gäste aus Bolivien und Guatemala, die im Gesundheitsdienst in ihren Diözesen tätig sind, und Mitarbeitende aus dem Gesundheitsbereich in unseren Gemeinden werden bei der Feier mitwirken. Die Landesregierungen, Abgeordnete und gesellschaftliche Repräsentant*innen werden eingeladen, mit ihren Beiträgen zur gemeinsamen, globalen Herausforderung „Gesundsein Fördern“ beizutragen.

    Die Eröffnungsfeier wird der Start für Initiativen und Veranstaltungen zur Adveniat-Aktion in den Pfarreien und Einrichtungen im Bistum sein. Alle Akteure bei Initiativen in den Gemeinden, in Einrichtungen und die haupt- und ehrenamtlichen Mitwirkenden in Initiativen der Bolivienpartnerschaft und der Eine-Welt-Arbeit sind herzlich eingeladen, an der Eröffnungsfeier teilzunehmen. In der Feier wird die Aktionskerze übergeben und ausgesandt.

    Anmeldungen zur Eröffnungsfeier bitte an die Diözesanstelle Weltkirche senden: E-Mail weltkirche@bistum-trier.de oder Telefon 0651 7105-398

  • 30.11.2022, 13.00 - 15.00 Uhr | Sprech-Zeit der Lebensberatung Hermeskeil in Schweich

    Die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Trier in Hermeskeil 
    bietet Außensprechstunden in Schweich an.

    Das Angebot richtet sich an alle, die Fragen zur Erziehung, dem Zusammenleben in der Familie, der Partnerschaft
    oder zur persönlichen Lebensgestaltung und Bewältigung von Lebenskrisen haben.

    Nähere Informationen finden Sie auf dem Plakat 

  • 02.12.2022 | Taizegebet, regelmäßig am ersten Freitag im Monat, 19 Uhr, St. Agritius

    Taizegebet in St. Agritius

  • 3.12.2022, 18.30 Uhr | Ökumenisches Gebet um den Frieden in der Ukraine

    Konstantin Basilika Trier (Caspar-Olevian-Saal)

  • 21.12.2022, 13.00 - 15.00 Uhr | Sprech-Zeit der Lebensberatung Hermeskeil in Schweich

    Die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Trier in Hermeskeil 
    bietet Außensprechstunden in Schweich an.

    Das Angebot richtet sich an alle, die Fragen zur Erziehung, dem Zusammenleben in der Familie, der Partnerschaft
    oder zur persönlichen Lebensgestaltung und Bewältigung von Lebenskrisen haben.

    Nähere Informationen finden Sie auf dem Plakat 

  • 22.02.2023, 13.00 - 15.00 Uhr | Sprech-Zeit der Lebensberatung Hermeskeil in Schweich

    Die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Trier in Hermeskeil 
    bietet Außensprechstunden in Schweich an.

    Das Angebot richtet sich an alle, die Fragen zur Erziehung, dem Zusammenleben in der Familie, der Partnerschaft
    oder zur persönlichen Lebensgestaltung und Bewältigung von Lebenskrisen haben.

    Nähere Informationen finden Sie auf dem Plakat 

  • 29.03.2023, 13.00 - 15.00 Uhr | Sprech-Zeit der Lebensberatung Hermeskeil in Schweich

    Die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Trier in Hermeskeil 
    bietet Außensprechstunden in Schweich an.

    Das Angebot richtet sich an alle, die Fragen zur Erziehung, dem Zusammenleben in der Familie, der Partnerschaft
    oder zur persönlichen Lebensgestaltung und Bewältigung von Lebenskrisen haben.

    Nähere Informationen finden Sie auf dem Plakat 

  • 26.04.2023, 13.00 - 15.00 Uhr | Sprech-Zeit der Lebensberatung Hermeskeil in Schweich

    Die Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Trier in Hermeskeil 
    bietet Außensprechstunden in Schweich an.

    Das Angebot richtet sich an alle, die Fragen zur Erziehung, dem Zusammenleben in der Familie, der Partnerschaft
    oder zur persönlichen Lebensgestaltung und Bewältigung von Lebenskrisen haben.

    Nähere Informationen finden Sie auf dem Plakat 

"Gehen wir los"

Offizieller Auftakt: Fest der Begegnung im Pastoralen Raum Trier

Bericht von Simone Bastreri, Bischöfliche Pressestelle

Trier – Ob aus Ehrang, Trierweiler, Heiligkreuz oder dem Ruwertal; ob Pfarrei, katholische Kita oder Caritas-Mitarbeitende: Viele Menschen haben sich am 21. Mai auf den Weg zur Abtei Sankt Matthias gemacht, um dort gemeinsam die Eröffnung des Pastoralen Raums Trier zu feiern – der neuen Struktureinheit, nach der das Bistum Trier künftig aufgeteilt sein wird.

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Weihbischof Franz Josef Gebert die Gläubigen in der bis auf den letzten Platz besetzten romanischen Basilika von Sankt Matthias. Mit der Bistumssynode damals sei der Auftrag ergangen, neue Struktureinheiten im Bistum zu bilden, die vernetzter arbeiten und einzelne Orte von Kirche fördern sollen. Man habe viel gerungen und nicht bei jedem seien die Pläne auf Gegenliebe gestoßen. Der Pastorale Raum, in dem die Pfarreien kooperieren, verstehe sich explizit nicht als überwachende, zentralistische Einheit, die etwas von oben ausgieße, sondern als ein Netzwerk aus vielen Quellen und Brunnen kirchlichen Lebens, die es zu verknüpfen gelte. Diese Aufgabe obliege dem neuen Leitungsteam, das Gebert noch einmal vorstellte: Markus Nicolay, mit 55 Jahren der Älteste im Bunde, Pfarrer der Innenstadtpfarrei Liebfrauen, und von 2007 bis 2011 Pfarrer in Ehrang, war ab 2011 Priesterreferent im Bischöflichen Generalvikariat. Die aus Trier stammende Edith Ries, 51, ist Religionspädagogin und Gemeindereferentin und war maßgeblich an der Synodenumsetzung beteiligt. Dennis Nathem, 28, der aus Trier-Feyen kommt, ist studierter Betriebswirt und war im Bereich Marketing und PR selbstständig.

Nicolay hieß zunächst alle verschiedenen Gruppen in dem vollen Gotteshaus willkommen – von der polnischen muttersprachlichen Gemeinde bis hin zu Vertreterinnen der Kindertagesstätten und Schulen, Ordensleute, Bewohnerinnen und Bewohnern katholischer Alteneinrichtungen oder den Gläubigen aus den zehn Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften sowie der Katholischen Gehörlosengemeinde Trier und den muttersprachlichen Gemeinden, aus denen der Pastorale Raum sich zusammensetzt. In der Predigt, die das Leitungsteam abwechselnd vortrug, sagte Nicolay: die Tageslesung von Paulus und Timotheus passe auch auf den Aufbruch im neuen Pastoralen Raum. Die beiden Jünger hätten sich aufgemacht, um Jesu Botschaft zu verkünden – seien aber vielerorts auf taube Ohren und Desinteresse gestoßen, bis sie nach einer nächtlichen Vision Paulus nach Mazedonien übersetzten und dort ihr Glück versuchten. „Wir alle sind der Pastorale Raum Trier, wir sind gemeinsam unterwegs, immer die Frage stellend, wozu wir Kirche sind und was die Menschen brauchen“, so Nicolay. Dazu bedürfe es Mut, die Kirche auch zu verändern und die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen“, fügte Ries hinzu. Wer Neues versuche, ecke auch mal an, sagte Nathem. Die wichtige Frage sei daher, wie es gelingen könne, mit den Menschen in Austausch und ins Gespräch zu kommen. „Wir brauchen das Wir, die Augenhöhe. Gehen wir Los!“. 

Wie bunt und vielfältig das katholische Leben trotz schwindender Zahlen noch ist, zeigte das anschließende Begegnungsfest auf dem Hof der Benediktinerabtei. So waren etwa die Bistumsschulen St. Maximin und St. Josef vertreten, das missionarische Team Trier, der Ausbildungsladen „Einzigart“ des Trierer Caritasverbands, oder die Caritas-Werkstätten für psychisch behinderte Menschen.

Krieg in der Ukraine

  • Osterfest ukrainischer Geflüchteter in Trier

    ???????? Frohe und gesegnete Ostern! ????????

    Gemeinsam mit der Nestwärme e.V. und dem „Netzwerk Liebfrauen hilft“ haben wir am vergangenen Sonntag in St. Antonius ein Osterfest für Menschen aus der Ukraine organisiert. Die orthodoxe Kirche und auch die ukrainische katholische Kirche feiert ihr Osterfest eine Woche später.

    Wir sind dankbar über einen bewegenden Nachmittag, mit vielen Gesprächen, Musik, und dem Gefühl, dass die Gemeinschaft Halt geben kann.

    Wie denken weiterhin an euch alle und beten für Frieden in eurem Land!

    Danke an alle, die mitgewirkt haben - ein tolles Zeichen! ????

    Pastoralreferentin Katja Bruch

  • Friedensgebete

    Ökumenisches Friedensgebet: Konstantinbasilika und Dom/Liebfrauen im Wechsel

    Immer am 1. Samstag im Monat lädt der Ökumenische Arbeitskreis in Trier zum Friedensgebet ein - abwechselnd in der Liebfrauenbasilika (ungerade Monate) und in der Ev. Kirche zum Erlöser / Konstantinbasilika (gerade Monate), jeweils 18:30 Uhr

    In den Pfarreien und Institutionen

    Im Raum Trier finden verschiedene Friedensgebet statt. Einige sind hier aufgelistet:

    Pfarrei St. Helena, Trier-Euren

    Mittwoch 19 Uhr, Pfarrkirche St. Helena: 4. und 18. Mai, 8. Juni, 6. Juli

    Kirche Herz-Jesu, Sant‘ Egidio-Gemeinschaft

    Jeden Mittwoch um 19 Uhr.

    Friedensgebet am Telefon - "sredna Betphon"

    Jeden Mittwoch, 8 Uhr, Morgengebet am Telefon
    https://sredna-herzjesu.de/morgengebet/

    und Dienstag, 19 Uhr, Abendgebet am Telefon
    https://sredna-herzjesu.de/abendgebet-am-betphon/

    Friedensgebet organisieren

    Material gibt es auf www.weltkirche.bistum-trier.de/ukraine/

  • Es ist Krieg. Ein ratloser Psalm.

    Es ist Krieg. Ein ratloser Psalm.

    Aufgeschreckt bin ich, Ewiger, reibe mir zitternd die Augen, 

    ein Traum muss es sein, ein schrecklicher, ein Alptraum.

    Entsetzt höre ich die Nachrichten, kann es nicht fassen,

    Soldaten marschieren, kämpfen und sterben. Es ist Krieg.

    Der Wahn eines Mächtigen treibt sie zu schändlichem Tun,

    mit Lügen hat er sie aufgehetzt, mit dem Gift seiner Hassreden.

    In den Kampf wirft er sie, missbraucht ihre Jugend, missbraucht ihre Kraft,

    erobern sollen sie, töten sollen sie, sein Befehl ist eiskalt.

    Seine Nachbarn hat er zu Feinden erklärt, ein Zerrbild gemalt,

    in den dunkelsten Farben seiner wirren Machtphantasien.

    Niemand wagt ihm zu widersprechen, seine Claquere halten still,

    ein Marionettentheater umgibt ihn, das er höhnisch bespielt.

    Seine Bosheit hat Raffinesse, listig und schamlos geht er voran,

    die Versuche ihn umzustimmen liess er ins Leere laufen,

    umsonst sind sie angereist aus besorgten Ländern,

    Friedensappelle und Warnungen liessen ihn kalt.

    Angst und Schrecken verbreiten sich, blankes Entsetzen,

    wieviele Verletzte wird es geben, wieviel Tote?

    Wann wird die gefrässige Gier des Tyrannen gesättigt sein,

    wann der Blutstrom versiegen, wann die Waffen schweigen?

    Hilflos starre ich auf die Bilder und Meldungen,

    meine Fäuste voll Wut, in meinen Augen regnet es.

    Fahr den Kriegstreibern in die Parade, Ewiger. Allen!

    Leg ihnen das Handwerk, lass sie straucheln und fallen.

    Wecke den Mut und den Widerstand der Rückgrat-Starken,

    lass das Volk sich erheben und die Verbrecher entlarven.

    Nicht entmutigen lassen sollen sich alle, die an den Frieden glauben,

    die unverdrossen ihre Stimme erheben, gegen Verführer immun sind.

    Sei unter denen, die nicht schweigen, die nicht wegschauen,

    die nicht achselzuckend sagen, was kann ich schon bewirken.

    Höre unser Beten, unser Schreien, es töne in Deinen Ohren,

    unsere Angst um die Welt unser Kinder und Kindeskinder.

    Sie hast Du uns in die Hände gegeben, Deine Welt ist die unsrige,

    In die die Hände fallen soll sie nicht den Machthungrigen ohne Gewissen.

    Nie werde ich verstehen, warum Du dem allen nur zusiehst,

    Deine Hand nicht eingreift und die Tyrannen zerschmettert.

    Mach Dich gefasst auf meine zornigen Fragen, wenn wir uns sehen werden,

    später, in diesem rätselhaften Danach, Deinem geheimnisumwobenen Himmel.

    Dann will ich Antworten, will Erlösung und endgültigen Frieden,

    jetzt aber will ich nicht aufgeben, zu tun was, ich tun kann,

    damit wir jetzt und auch künftig den Namen verdienen,

    den wir so selbstverständlich als unseren eigenen tragen,

    und ehrlich und glaubwürdig und unverhärtet berührbar,

    als menschlicher Mensch unter menschlichen Menschen leben.     Stephan Wahl

    Einladung zum Ökumenischen Friedensgebet am Samstag 26.2.22 um 15.00 Uhr im Trierer Dom (geändert!) und am 5.3.22 um 16.00 Uhr in der Kirche zum Erlöser / Konstantin-Basilika