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Pastoraler Raum Trier

Katholische Kirche in und um Trier.

Herzlich willkommen im Pastoralen Raum Trier!
Rund 80.000 Katholiken in zehn Pfarreien(-gemeinschaften) bilden gemeinsam die katholische Kirche in und um Trier.

Wir sind ein großes Netzwerk aus Gruppen, Gemeinden und Initiativen, die die ganze Vielfalt des kirchlichen Lebens zeigen. Dazu gehören auch die vielen kirchlichen Einrichtungen wie Kitas, Pflegeheime, Obdachlosenunterkünfte, die jeden Tag die christliche Nächstenliebe in ihrem Handeln zeigen. Überall, wo Menschen zusammenkommen und ihren Glauben teilen und leben, bilden sich solche "Orte von Kirche".

Der Pastoralen Raums bietet die Plattform für Vernetzung, stößt neue Ideen an und unterstützt die Menschen in und um Trier.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Menschen, Pfarreien, Gemeinden, Orte, Projekte, Ideen und Veranstaltungen in unserem Gebiet.

Digitale Sprechstunde mit dem Leitungsteam | Auftakt: Donnerstag, 19 Uhr

Fragen, Ideen, Probleme: Wer einen kurzen Austausch per Video mit dem Leitungsteam des Pastoralen Raums möchte, findet dazu die Gelegenheit bei unserer digitalen Sprechstunde. Einfach ohne Anmeldung teilnehmen.
Hier die ersten beiden Termine:

Donnerstag, 23. Juni, 19 Uhr, über Google Meet.
Hier der Link zur Teilnahme.

Dienstag, 19. Juli, 19 Uhr, über Google Meet.
Hier der Link zur Teilnahme.

Veranstaltungen im Pastoralen Raum

  • Mai bis August | Edith Stein Jubiläum 2022

  • 29.06.22 bis 03.07. | "UNSER PETRUS" - Veranstaltungsreihe in Ehrang

    Einladung der Pfarrei St. Peter, Trier-Ehrang: 

    Die neue Petrusfigur steht nun seit fast einem Jahr in unserer Kirche. Sie gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen. Das ist auch gut so. Petrus war ein Mensch mit vielen Facetten, hin und her gerissen, mal begeistert, mal am Boden zerstört, eben noch hochgelobt, im nächsten Augenblick von Jesus zurechtgewiesen. Treu ergeben, hat er seinen Meister im entscheidenden Moment verraten. Und
    doch gilt er als der Erste unter den Aposteln.
    Wir wollen Petrus ins rechte Licht rücken, nicht nur mit einer professionellen Beleuchtung: In der Zeit vom 29.06. (Peter und Paul) bis 03.07. (Pfarrfest) sind insgesamt fünf Gottesdienste in der Kirche St. Peter, Trier-Ehrang, geplant, in denen UNSER PETRUS aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden soll. Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Wir würden uns über eine rege Diskussion freuen.

    - Mittwoch, 29.06.2022, 19:30: Bibelteilen, Meditation/Gespräch über ein Bibelwort zu Petrus,
    Joachim Hölle-Gindorf

    - Donnerstag, 30.06.2022, 20:30: Abendlob zu Petrus, Almut und Sebastian Breit

    - Samstag, 02.07.2022, 16:00: Vorabendmesse, Predigt Pfarrer Mario Kaufmann

    - Sonntag, 03.07.2022, 10:00: Festhochamt und Peter-Paul-Prozession, anschl. Pfarrfest
    Predigt Pater Thomas Pathuppallil, Musikalische Gestaltung Axel Simon und Kirchenchor

    - Sonntag, 03.07.2022, 18:00:
    UNSER PETRUS – „Ach du lieber Himmel!“ Eine Auseinandersetzung mit unserem Patron,
    Pastoralreferentin Christine Gindorf, Musikalische Gestaltung Axel Simon (Orgel)

    Für den Pfarrgemeinderat St. Peter, Ehrang: Joachim Hölle-Gindorf, stellvertretender Vorsitzender

  • 30.06.22 | Abendlob für junge Christ*innen - 19 Uhr, Felixianum

  • 01.07.22 | Taizegebet, regelmäßig am ersten Freitag im Monat, 19 Uhr, St. Agritius

    Taizé-Gebet in St. Agritius. 

  • 02.07.22 | Ökumenisches Friedensgebet in der Liebfrauenbasilika 18.30 Uhr

    Immer am 1. Samstag im Monat lädt der Ökumenische Arbeitskreis in Trier zum Friedensgebet ein - abwechselnd in der Liebfrauenbasilika (ungerade Monate) und in der Ev. Kirche zum Erlöser / Konstantinbasilika (gerade Monate).

  • 03.07.22 | Sommerfest mit Kindermusical "Die Reise nach Jerusalem", Kirche St. Agritius

    Die Pfarrei Liebfrauen feiert ein Sommer- und Familienfest rund um die Kirche St. Agritius von 10 bis 17 Uhr. 

    10 Uhr: Familiengottesdienst

    ab 11 Uhr: Basar, warmes Mittagessen, Getränke, foodsharing Stand, Kinderprogramm, Kaffee und Kuchen.

    Ein besonderes Highlight ist das Kindermusical "Die Reise nach Jerusalem" um 14 Uhr.

    Weitere Informationen auf www.liebfrauen-trier.de

  • 08.07.22 | Ungeahnte Möglichkeiten... - Ein Film mit Herz. St. Augustinus, 19:45 Uhr

    Alles läuft wie geplant, bis ganz unerwartet ein Ereignis das Leben zum Stillstand bringt. Daraus entwickelt sich ein Roadmovie, der berührt, zum Nachdenken anregt und durch seinen Humor ungeahnte Perspektiven er-öffnet… Der experimentelle Gottesdienstkreis lädt Erwachsene und Jugendliche (FSK ab 12 Jahre) am 08. Juli 2022 um 19:45 Uhr nach St. Augustinus ein, diesem Roadmovie zu folgen. Ein anregender Rahmen im Anschluss an den Film möchte die Möglichkeit bieten, zusammen zu bleiben, das ein oder andere ins Gespräch zu bringen und den Abend gemeinsam zu genießen…

  • 15.07.22 | Lass dich herzen… – ein frei[ ]raum im Palastgarten!

    Am 15. Juli 2022 laden wir von 15 bis 17 Uhr ein, sich einen Moment lang einen frei[ ]raum zu
    gönnen, um „zu herzen“ was im Innersten bewegt. Kommt allein, mit Freund:innen, mit dem/ der
    Partner:in oder mit der Familie in den Palastgarten (am Kiosk) und lasst euren Herzenswunsch in den
    Himmel steigen.
    Nähere Infos zur frei[ ]raum-Gruppe findet ihr unter www.freiraum.me

  • ab 15.07.22 | Qualifizierung zur Leitung von Pilgergruppen

  • 6.8.22 | Ökumenisches Friedensgebet in der Kirche zum Erlöser / Konstantinbasilika

    Immer am 1. Samstag im Monat lädt der Ökumenische Arbeitskreis in Trier zum Friedensgebet ein - abwechselnd in der Liebfrauenbasilika (ungerade Monate) und in der Ev. Kirche zum Erlöser / Konstantinbasilika (gerade Monate).

"Gehen wir los"

Offizieller Auftakt: Fest der Begegnung im Pastoralen Raum Trier

Bericht von Simone Bastreri, Bischöfliche Pressestelle

Trier – Ob aus Ehrang, Trierweiler, Heiligkreuz oder dem Ruwertal; ob Pfarrei, katholische Kita oder Caritas-Mitarbeitende: Viele Menschen haben sich am 21. Mai auf den Weg zur Abtei Sankt Matthias gemacht, um dort gemeinsam die Eröffnung des Pastoralen Raums Trier zu feiern – der neuen Struktureinheit, nach der das Bistum Trier künftig aufgeteilt sein wird.

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Weihbischof Franz Josef Gebert die Gläubigen in der bis auf den letzten Platz besetzten romanischen Basilika von Sankt Matthias. Mit der Bistumssynode damals sei der Auftrag ergangen, neue Struktureinheiten im Bistum zu bilden, die vernetzter arbeiten und einzelne Orte von Kirche fördern sollen. Man habe viel gerungen und nicht bei jedem seien die Pläne auf Gegenliebe gestoßen. Der Pastorale Raum, in dem die Pfarreien kooperieren, verstehe sich explizit nicht als überwachende, zentralistische Einheit, die etwas von oben ausgieße, sondern als ein Netzwerk aus vielen Quellen und Brunnen kirchlichen Lebens, die es zu verknüpfen gelte. Diese Aufgabe obliege dem neuen Leitungsteam, das Gebert noch einmal vorstellte: Markus Nicolay, mit 55 Jahren der Älteste im Bunde, Pfarrer der Innenstadtpfarrei Liebfrauen, und von 2007 bis 2011 Pfarrer in Ehrang, war ab 2011 Priesterreferent im Bischöflichen Generalvikariat. Die aus Trier stammende Edith Ries, 51, ist Religionspädagogin und Gemeindereferentin und war maßgeblich an der Synodenumsetzung beteiligt. Dennis Nathem, 28, der aus Trier-Feyen kommt, ist studierter Betriebswirt und war im Bereich Marketing und PR selbstständig.

Nicolay hieß zunächst alle verschiedenen Gruppen in dem vollen Gotteshaus willkommen – von der polnischen muttersprachlichen Gemeinde bis hin zu Vertreterinnen der Kindertagesstätten und Schulen, Ordensleute, Bewohnerinnen und Bewohnern katholischer Alteneinrichtungen oder den Gläubigen aus den zehn Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften sowie der Katholischen Gehörlosengemeinde Trier und den muttersprachlichen Gemeinden, aus denen der Pastorale Raum sich zusammensetzt. In der Predigt, die das Leitungsteam abwechselnd vortrug, sagte Nicolay: die Tageslesung von Paulus und Timotheus passe auch auf den Aufbruch im neuen Pastoralen Raum. Die beiden Jünger hätten sich aufgemacht, um Jesu Botschaft zu verkünden – seien aber vielerorts auf taube Ohren und Desinteresse gestoßen, bis sie nach einer nächtlichen Vision Paulus nach Mazedonien übersetzten und dort ihr Glück versuchten. „Wir alle sind der Pastorale Raum Trier, wir sind gemeinsam unterwegs, immer die Frage stellend, wozu wir Kirche sind und was die Menschen brauchen“, so Nicolay. Dazu bedürfe es Mut, die Kirche auch zu verändern und die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen“, fügte Ries hinzu. Wer Neues versuche, ecke auch mal an, sagte Nathem. Die wichtige Frage sei daher, wie es gelingen könne, mit den Menschen in Austausch und ins Gespräch zu kommen. „Wir brauchen das Wir, die Augenhöhe. Gehen wir Los!“. 

Wie bunt und vielfältig das katholische Leben trotz schwindender Zahlen noch ist, zeigte das anschließende Begegnungsfest auf dem Hof der Benediktinerabtei. So waren etwa die Bistumsschulen St. Maximin und St. Josef vertreten, das missionarische Team Trier, der Ausbildungsladen „Einzigart“ des Trierer Caritasverbands, oder die Caritas-Werkstätten für psychisch behinderte Menschen.

Krieg in der Ukraine

  • Osterfest ukrainischer Geflüchteter in Trier

    ???????? Frohe und gesegnete Ostern! ????????

    Gemeinsam mit der Nestwärme e.V. und dem „Netzwerk Liebfrauen hilft“ haben wir am vergangenen Sonntag in St. Antonius ein Osterfest für Menschen aus der Ukraine organisiert. Die orthodoxe Kirche und auch die ukrainische katholische Kirche feiert ihr Osterfest eine Woche später.

    Wir sind dankbar über einen bewegenden Nachmittag, mit vielen Gesprächen, Musik, und dem Gefühl, dass die Gemeinschaft Halt geben kann.

    Wie denken weiterhin an euch alle und beten für Frieden in eurem Land!

    Danke an alle, die mitgewirkt haben - ein tolles Zeichen! ????

    Pastoralreferentin Katja Bruch

  • Friedensgebete

    Ökumenisches Friedensgebet: Konstantinbasilika und Dom/Liebfrauen im Wechsel

    Immer am 1. Samstag im Monat lädt der Ökumenische Arbeitskreis in Trier zum Friedensgebet ein - abwechselnd in der Liebfrauenbasilika (ungerade Monate) und in der Ev. Kirche zum Erlöser / Konstantinbasilika (gerade Monate), jeweils 18:30 Uhr

    In den Pfarreien und Institutionen

    Im Raum Trier finden verschiedene Friedensgebet statt. Einige sind hier aufgelistet:

    Pfarrei St. Helena, Trier-Euren

    Mittwoch 19 Uhr, Pfarrkirche St. Helena: 4. und 18. Mai, 8. Juni, 6. Juli

    Kirche Herz-Jesu, Sant‘ Egidio-Gemeinschaft

    Jeden Mittwoch um 19 Uhr.

    Friedensgebet am Telefon - "sredna Betphon"

    Jeden Mittwoch, 8 Uhr, Morgengebet am Telefon
    https://sredna-herzjesu.de/morgengebet/

    und Dienstag, 19 Uhr, Abendgebet am Telefon
    https://sredna-herzjesu.de/abendgebet-am-betphon/

    Friedensgebet organisieren

    Material gibt es auf www.weltkirche.bistum-trier.de/ukraine/

  • Es ist Krieg. Ein ratloser Psalm.

    Es ist Krieg. Ein ratloser Psalm.

    Aufgeschreckt bin ich, Ewiger, reibe mir zitternd die Augen, 

    ein Traum muss es sein, ein schrecklicher, ein Alptraum.

    Entsetzt höre ich die Nachrichten, kann es nicht fassen,

    Soldaten marschieren, kämpfen und sterben. Es ist Krieg.

    Der Wahn eines Mächtigen treibt sie zu schändlichem Tun,

    mit Lügen hat er sie aufgehetzt, mit dem Gift seiner Hassreden.

    In den Kampf wirft er sie, missbraucht ihre Jugend, missbraucht ihre Kraft,

    erobern sollen sie, töten sollen sie, sein Befehl ist eiskalt.

    Seine Nachbarn hat er zu Feinden erklärt, ein Zerrbild gemalt,

    in den dunkelsten Farben seiner wirren Machtphantasien.

    Niemand wagt ihm zu widersprechen, seine Claquere halten still,

    ein Marionettentheater umgibt ihn, das er höhnisch bespielt.

    Seine Bosheit hat Raffinesse, listig und schamlos geht er voran,

    die Versuche ihn umzustimmen liess er ins Leere laufen,

    umsonst sind sie angereist aus besorgten Ländern,

    Friedensappelle und Warnungen liessen ihn kalt.

    Angst und Schrecken verbreiten sich, blankes Entsetzen,

    wieviele Verletzte wird es geben, wieviel Tote?

    Wann wird die gefrässige Gier des Tyrannen gesättigt sein,

    wann der Blutstrom versiegen, wann die Waffen schweigen?

    Hilflos starre ich auf die Bilder und Meldungen,

    meine Fäuste voll Wut, in meinen Augen regnet es.

    Fahr den Kriegstreibern in die Parade, Ewiger. Allen!

    Leg ihnen das Handwerk, lass sie straucheln und fallen.

    Wecke den Mut und den Widerstand der Rückgrat-Starken,

    lass das Volk sich erheben und die Verbrecher entlarven.

    Nicht entmutigen lassen sollen sich alle, die an den Frieden glauben,

    die unverdrossen ihre Stimme erheben, gegen Verführer immun sind.

    Sei unter denen, die nicht schweigen, die nicht wegschauen,

    die nicht achselzuckend sagen, was kann ich schon bewirken.

    Höre unser Beten, unser Schreien, es töne in Deinen Ohren,

    unsere Angst um die Welt unser Kinder und Kindeskinder.

    Sie hast Du uns in die Hände gegeben, Deine Welt ist die unsrige,

    In die die Hände fallen soll sie nicht den Machthungrigen ohne Gewissen.

    Nie werde ich verstehen, warum Du dem allen nur zusiehst,

    Deine Hand nicht eingreift und die Tyrannen zerschmettert.

    Mach Dich gefasst auf meine zornigen Fragen, wenn wir uns sehen werden,

    später, in diesem rätselhaften Danach, Deinem geheimnisumwobenen Himmel.

    Dann will ich Antworten, will Erlösung und endgültigen Frieden,

    jetzt aber will ich nicht aufgeben, zu tun was, ich tun kann,

    damit wir jetzt und auch künftig den Namen verdienen,

    den wir so selbstverständlich als unseren eigenen tragen,

    und ehrlich und glaubwürdig und unverhärtet berührbar,

    als menschlicher Mensch unter menschlichen Menschen leben.     Stephan Wahl

    Einladung zum Ökumenischen Friedensgebet am Samstag 26.2.22 um 15.00 Uhr im Trierer Dom (geändert!) und am 5.3.22 um 16.00 Uhr in der Kirche zum Erlöser / Konstantin-Basilika

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